Vor der Auftragserteilung · Ergebnis in 2 Minuten
Kostenvoranschlag prüfen
– bevor Sie unterschreiben.
Ist Ihr Angebot vollständig? Wir finden versteckte Nachtragsfallen, offene Regiepositionen, riskante Vertragsbedingungen und den verschenkten Steuervorteil – solange Sie noch verhandeln oder ablehnen können.
Verschlüsselte Übertragung · Löschung nach 14 Tagen · keine Weitergabe an Dritte
Was wir in Ihrem Angebot suchen
35 Prüfpunkte in sechs Bereichen – jeder mit einer Norm oder einem Preisband als Grundlage, nicht aus dem Bauch heraus.
Vertragsart und Preisbindung
Ob der Preis überhaupt hält – das größte und am seltensten erkannte Risiko.
Vollständigkeit und Nachtragsfallen
Leistungen, die im Angebot fehlen, aber trotzdem anfallen und bezahlt werden müssen.
Preisplausibilität
Stundensätze, Materialaufschläge, Rechenwege und die Summe selbst.
Zahlungs- und Vertragsbedingungen
Abschläge, Fristen, Gewährleistung, VOB/B und Sicherheiten.
Formale Anbieterprüfung
Firmenangaben, Steuernummer, Handwerksrolle, Installateurverzeichnis.
Steuer und Förderung
Der Euro-Hebel: Lohnanteil, § 35a EStG, Barzahlung, energetische Förderung.
Ihr Gewerk im Detail
Welche Positionen in Ihrem Angebot typischerweise fehlen – Gewerk für Gewerk.
Ortsübliche Preise in Ihrer Stadt
Ohne Preisvereinbarung schulden Sie die ortsübliche Vergütung (§ 632 BGB) – und die unterscheidet sich regional deutlich.
Der teuerste Einzelpunkt
Kein getrennter Lohnanteil? Dann sind bis zu 1.200 € weg.
Nach § 35a Abs. 3 EStG sind 20 % der Lohnkosten von der Einkommensteuer abziehbar, höchstens 1.200 € im Jahr. Voraussetzung ist, dass der Lohnanteil in der Rechnung gesondert ausgewiesen ist – und unbar gezahlt wird.
Sieht das Angebot keine Trennung von Lohn und Material vor, ist das ein konkreter Verlust in Euro. Vor der Beauftragung lässt er sich mit einem einzigen Satz beheben. Nach der Schlussrechnung wird es deutlich mühsamer.
Allein dieser Punkt kann den Bericht mehrfach bezahlen. Er steht in jedem Bericht – auch dann, wenn sonst alles in Ordnung ist.
Angebot hochladen
Drei Angaben, dann der Upload. Die Vorprüfung ist kostenlos.
Bitte selbst abtippen. Ihr Wert ist die Grundlage jeder Bewertung – er überschreibt immer das, was wir im Dokument lesen.
Bestimmt, gegen welche Stundensatz-Bänder und welche typischen Lücken wir prüfen.
Entscheidet, welche Steuerhinweise überhaupt greifen.
PDF oder Foto, bis 10 MB pro Datei, höchstens 15 Seiten.
Verschlüsselte Übertragung · automatische Löschung nach 14 Tagen
Transparente Preise
Einmalig. Kein Abo. Identisch zum Rechnungs-Check – Sie zahlen für dieselbe Prüftiefe, egal an welchem Punkt Sie einsteigen.
Angebots-Check Basis
24,90 €
- ✓ Vollständiger Prüfbericht (PDF)
- ✓ Jeder Punkt mit Befund, Bedeutung und einem konkreten nächsten Schritt
- ✓ Kostenrisiko je Punkt und in Summe
- ✓ Steuerhinweis nach § 35a EStG
Premium
39,90 €
- ✓ Alles aus Basis
- ✓ Rückfragen- und Verhandlungsschreiben an den Betrieb – mit Formulierungsvorschlag zu jeder gefundenen Lücke
- ✓ Vergleichs-Checkliste für Zweitangebote, damit die Angebote überhaupt vergleichbar werden
Häufige Fragen
Wie viel darf ein Kostenvoranschlag überschritten werden?
Ein Kostenvoranschlag ist eine fachmännische Schätzung, keine Garantie. Eine unwesentliche Überschreitung ist hinzunehmen – als Faustregel der Rechtsprechung etwa 15 bis 20 Prozent. Zeichnet sich eine wesentliche Überschreitung ab, muss der Betrieb Sie nach § 650 Abs. 2 BGB unverzüglich darauf hinweisen. Bei einem angenommenen Festpreisangebot gilt dagegen der vereinbarte Preis.
Was bedeutet „bauseits" im Angebot?
„Bauseits" heißt: Diese Leistung erbringt der Auftraggeber selbst, sie ist im Angebotspreis nicht enthalten. Anfallen wird sie trotzdem. Jede so markierte Position ist deshalb ein Kostenblock, der in Ihrer Kalkulation fehlt – wir listen alle Vorkommen einzeln auf.
Warum ist der Unterschied zwischen Einheitspreis und Pauschalpreis so wichtig?
Bei Einheitspreisen mit Mengenangaben wird nach dem tatsächlichen Aufmaß abgerechnet. Die Endsumme kann also steigen, ohne dass jemand etwas falsch macht. Bei einem Pauschalpreis steht die Summe für den vereinbarten Umfang fest. Laien übersehen diesen Unterschied fast immer – der Bericht sagt Ihnen klar, welcher Typ Ihr Angebot ist.
Was hat die Prüfung mit meiner Steuer zu tun?
Nach § 35a Abs. 3 EStG sind 20 Prozent der Lohnkosten von der Einkommensteuer abziehbar, höchstens 1.200 Euro pro Jahr. Voraussetzung ist, dass der Lohnanteil in der Rechnung gesondert ausgewiesen ist und unbar gezahlt wird. Ist im Angebot keine Trennung von Lohn und Material vorgesehen, ist das ein bezifferbarer Verlust – und im Angebotsstadium mit einem einzigen Satz behebbar.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Sie erhalten eine automatisierte technische Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfung. Wir stellen fest, dass eine Klausel von der gesetzlichen Regelung abweicht, und empfehlen, das prüfen zu lassen – wir bewerten nicht, ob eine Klausel im Einzelfall Bestand hat. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, eine Verbraucherzentrale oder einen Steuerberater.
Was kostet die Prüfung des Kostenvoranschlags?
Die Vorprüfung mit Ergebnisvorschau ist kostenlos. Der vollständige Bericht kostet einmalig 24,90 Euro, die Premium-Variante mit Verhandlungsschreiben und Vergleichs-Checkliste 39,90 Euro. Kein Abo, keine Folgekosten.
Was, wenn das Angebot vollständig und fair ist?
Dann wissen Sie das – und können ohne Bauchgefühl unterschreiben. Auch dann bekommen Sie Ihren Steuerhinweis nach § 35a EStG und die Punkte, die Sie sich vor Auftragserteilung noch schriftlich bestätigen lassen sollten.
Die Arbeiten sind schon erledigt?
Dann ist der Rechnungs-Check das passende Produkt: Arbeitszeiten, Fahrtkosten, Materialaufschläge, Pflichtangaben nach § 14 UStG und Ihr Steuerbonus.
Zum Rechnungs-CheckPrüfkatalog Version 2026.08